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Extremer Brombeeren Duft, süßlich, betörend, zugleich hinterhältig. Denn im Mund wird es kühl und etwas streng. Zu der Brombeere gesellen sich Weichselkirsche, sehr reife Schlehe und etwas Orangenzeste. Bittere Noten muss man also mögen, sonst wird man mit diesem Wein nicht glücklich! Er brilliert mit Sugos, allen voran eine Bolognese, gut gewürztes Grillfleisch, Gulasch aber auch Salzgebäck. Der Dolcetto Papa Ceslo ist rational das Flaggschiff ausserhalb der Barolo-Range des Weingutes, emotional aber der Wein des Weingutes. Benannt nach Celso Abbona, Großvater der heute verantwortlichen Geschwister Chiara und Mara. Dieser war es auch der den Weinberg Doriolo mit der Rebsorte Dolcetto bepflanzte, dessen Reben nun über 60 Jahre alt sind. Aus dieser „Cru“ Lage werden die Trauben per Hand gelesen und gewissenhaft selektiert. Die Gärung erfolgt mit natürlichen Hefen, ausschließlich in Edelstahl. Ebenso der Ausbau für einige Monate bis zur Abfüllung. Der Wein hat also keinen Holzeinfluss und doch besitzt er kraftvolle Elemente und eine beeindruckende Tanninstruktur. Kein Schwergewicht aber durch seine herbe Art dennoch für ein Dolcetto intensiv und zu den vorher genannten Speisen herrlich reinigend. Der Wein genießt hohes Ansehen und hat großes Potential zur Entwicklung in der Flasche über viele Jahre, und ich schätze den Höhepunkt des 2023er nach etwa 7 Jahren.
| Herkunftsland (aus:): | Italien |
|---|---|
| Gebiet: | Piemont |
| Rebsorte: | Dolcetto |
| Geschmack: | Rotwein - mittelkräftig und trocken |
| Bio-Zertifikat: | bio zertifiziert |
| Bewirtschaftung: | Agricultura Bio Italia |
| Öko-Kontrollstelle: | IT-BIO-004 |
| Allergiehinweis / Allergene Stoffe: | enthält Sulfite |
| Verschlussart: | Naturkorken |
| Erzeuger/Importeur oder verantw. Lebensmittelunternehmen: | Azienda Agricola Abbona di Abbona Marziano & C. s.s. - Borgata San Luigi, 40, 12063 Dogliani (Cn), Italien |
| Alkoholgehalt in vol.%: | 14 |
|---|
Der Produzent: Abbona Marziano
Die Weinberge von Abbona erstrecken sich über eine Gesamtfläche von 52 Hektar (128 Acres) in den bestgelegenen Gebieten Dogliani, Monforte d’Alba und Novello. Die Weinberge sind alle Eigentum des Weinguts, umfassen einige der renommiertesten Crus der Langhe und werden mit größtem Respekt für die umgebende Umwelt und die Menschen, die in den Weinbergen arbeiten, bewirtschaftet.
Abbona setzt auf nachhaltige Weinbaumethoden. Dabei kommen nur minimale Mengen synthetischer Behandlungen zum Einsatz und es werden nicht-invasive Praktiken wie Zwischenbegrünung, ein Verbot systemischer Pestizide und der schrittweise Verzicht auf Herbizide angewendet.
Die Weinberge werden nach überlieferten Methoden von Hand bewirtschaftet und geerntet. Viele der Familienweinberge sind mit bis zu 60 Jahre alten Rebstöcken begütet. Diese bringen die höchste Qualität der Region zum Ausdruck.
Anfang der 1980er Jahre wandten sich Marziano und Enrico Abbona mit Weitsicht – und vielleicht auch ein wenig mit Risiko – den Langhe zu. Zu einer Zeit, als Barolo noch nicht so bekannt war, kauften sie Land in der Hügelregion von Monforte d’Alba und Novello, die heute für die Herstellung dieses „Königs der Weine“ bekannt ist. Die beiden Brüder beschränkten sich nicht auf den Landkauf; sie wählten nacheinander die besten Parzellen in den besten Lagen aus, die historisch als die prestigeträchtigsten galten: Ravera in Novello, Bricco Barone und Rinaldi in Monforte d’Alba. Der Begriff „Crus“ hatte sich noch nicht herausgebildet, aber Marziano und Enrico wussten bereits, dass diese großartigen Weinberge das Potenzial hatten, die besten Weine hervorzubringen.
Im Jahr 2007 feierte das Weingut den 30. Jahrestag des ersten Jahrgangs von Papa Celso. Im folgenden Jahr trat Chiara, die jüngste Tochter von Marziano Abbona, in das Geschäft ein, Seite an Seite mit ihrer Schwester Mara, die 1999 in die Firma eingestiegen war.
Das Weingut Marziano Abbona zählt zu den renommiertesten Familienweingüter des Piemont.