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  Seit 1994

  Ab 125€ frei Haus (GO-GREEN)

  Nordbayerns größte Weinschule

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Sehr trocken!

Hört sich trockener an als es wirklich ist! Diese Weine sind durchgegoren und haben einen sehr geringen Restzuckerwert (etwa zwischen 0 und 3 gr./Liter). Wenn sie gut gemacht sind, dann fehlt geschmacklich rein gar nichts. Oft sind es die sehr klassischen Weine, aus klassischen Regionen, die nicht umsonst einen guten Ruf haben. Sie harmonieren gut zu klassischen Gerichten und zeigen Herkunft, Rebsorte und Terroir am besten. Es sind die "ehrlichsten Weine", die es gibt.


Trocken ist nicht gleich trocken. Das gilt vor allem für die in der Weinwelt gebräuchlichen Bezeichnungen. Steht im deutschsprachigen Raum das Wort „Trocken“ auf dem Etikett, dann hat der Wein i.d.R. bis zu 9 gr. Zucker pro Liter -das  hört sich wenig an, ist aber im oberen Bereich schon nicht mehr so trocken im Geschmack und auch für Diabetiker problematisch. Und beim Sekt ist dieser Wert noch weit höher: mit der Bezeichnung „Trocken“ oder "Dry" haben Sekte Restzuckergehalte bis zu 32 g/L! So verwirrend ist die Weinwelt.

In den klassischen Weinanbauländern, wie Frankreich, Spanien und Italien ist es umgekehrt: steht eine Bezeichnung wie Amabile, Semi-Dulce oder moelleux usw. auf dem Etikett, dann ist der Wein nicht trocken, sondern lieblich oder süß. Steht KEINE Bezeichnung auf dem Etikett, dann ist der Wein trocken. Aber auch hier gilt: trocken ist nicht gleich SEHR trocken.

Produzenten auf der ganzen Welt orientieren sich oft am „allgemeinen Geschmack“, der nicht ganz trockene Weine bevorzugt. So werden heute ein Großteil der Weine, gleich ob weiß oder rot, bewusst mit einem Restzuckergehalt von 3 bis 8 g/L hergestellt. Off-dry ist die Bezeichnung dafür. Will man wirklich, wirklich trockene Weine, so muss man sich beim Hersteller oder Händler erkundigen oder kann - bei Weinen ab dem Jahrgang 2024 - den QR Code auf dem Etikett mit den Inhaltsangaben scannen und den exakten Restzuckergehalt in Gramm pro 100 ml erfahren. Achtung: das ist ein Zehntel der oben genannten bisher üblichen Zahlenwerte in Gramm pro Liter.