Seit 1994

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Wöhrle (Baden)


Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, wann ich das erste Mal dieses Weingut besucht habe. Damals hatten Tanja und Markus Wöhrle das Weingut von den Eltern übernommen, die dieses wiederum erst 1979 von der Stadt Lahr gepachtet hatten. Das Weingut wurde 2013 umbenannt, der Weg damals aus meiner Sicht noch recht offen und die Weine waren herausfordernd und recht schlank. Ich glaube aber, es war kein Zufall und im Grund schon eine Art Vision da. Das ist länger her und die Dinge ändern sich. Großen Respekt habe ich vor der Weitsicht und Risikobereitschaft der Wöhrles. Die Lage im nördlichen Baden am Schutterlindenbergs, einem 287 Meter hohen Ausläufer des Schwarzwaldes war damals gewagt, zumal klimatisch auch sehr von kühlen (und feuchten) Westwinden und den „Druchzug“ ins Schuttertal geprägt. Doch gerade dieser Einfluss spielt ihnen heute in die Hände: Die Klimaerwärmung, gerade im Oberrheinbereich, wird langsam zu einem kritischen Problem der Winzer. Wer aber kühlere Zonen besitzt und Hanglagen mit östlicher Ausrichtung und im Einflussbereich des Schwarzwaldes besitzt, der hat nun große Vorteile. Die Temperaturen und die Feuchtigkeit sind ideal, um elegante und zeitgemässe Weine zu produzieren. Wenn mann dann noch, wie Tanja und Markus, auf die angesehenen Burgundersorten und biologische Anbauweise setzt, hat man gewonnen! Die heutigen Weine sind eine Fortführung der Vision in Verbindung mit einer Lage, die heute noch Potential hat. Der Stil ist überwiegend burgundisch, also in Richtung Eleganz, mineralische Struktur und zurückhaltendem Holzeinsatz. Der Alkoholgehalt der Weine ist niemals dominant und die Aromen daher authentisch und fein. Weiter so! 

Ich kann mich leider nicht mehr genau erinnern, wann ich das erste Mal dieses Weingut besucht habe. Damals hatten Tanja und Markus Wöhrle das Weingut von den Eltern übernommen, die dieses wiederum erst 1979 von der Stadt Lahr gepachtet hatten. Das Weingut wurde 2013 umbenannt, der Weg damals aus meiner Sicht noch recht offen und die Weine waren herausfordernd und recht schlank. Ich glaube aber, es war kein Zufall und im Grund schon eine Art Vision da. Das ist länger her und die Dinge ändern sich. Großen Respekt habe ich vor der Weitsicht und Risikobereitschaft der Wöhrles. Die Lage im nördlichen Baden am Schutterlindenbergs, einem 287 Meter hohen Ausläufer des Schwarzwaldes war damals gewagt, zumal klimatisch auch sehr von kühlen (und feuchten) Westwinden und den „Druchzug“ ins Schuttertal geprägt. Doch gerade dieser Einfluss spielt ihnen heute in die Hände: Die Klimaerwärmung, gerade im Oberrheinbereich, wird langsam zu einem kritischen Problem der Winzer. Wer aber kühlere Zonen besitzt und Hanglagen mit östlicher Ausrichtung und im Einflussbereich des Schwarzwaldes besitzt, der hat nun große Vorteile. Die Temperaturen und die Feuchtigkeit sind ideal, um elegante und zeitgemässe Weine zu produzieren. Wenn mann dann noch, wie Tanja und Markus, auf die angesehenen Burgundersorten und biologische Anbauweise setzt, hat man gewonnen! Die heutigen Weine sind eine Fortführung der Vision in Verbindung mit einer Lage, die heute noch Potential hat. Der Stil ist überwiegend burgundisch, also in Richtung Eleganz, mineralische Struktur und zurückhaltendem Holzeinsatz. Der Alkoholgehalt der Weine ist niemals dominant und die Aromen daher authentisch und fein. Weiter so! 

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