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Wirklich einzigartig ist Jahr für Jahr Carl Loewens Erste Lage 1896. Im Maximin Herrenberg stehen Riesling-Reben in der damals noch üblichen Einzelpfahlerziehung aus dem Jahre 1896! Einer der ältesten Weinberge der Welt! Im Weinberg wird kein Mineraldünger eingesetzt, die Bearbeitung wird wie vor 130 Jahren in Handarbeit durchgeführt. Die mit der Hand gelesenen Trauben werden mit der Hotte zu den Traubenbütten auf dem Anhänger getragen. In den Bütten werden die Trauben sofort eingestampft, damit Saft austritt und die Mazeration der Trauben beginnt. So können die Aromen der Trauben voll aufgeschlossen werden. Am Abend des Erntetages beginnt das Keltern. Mit Muskelkraft wird in einer alten Korbpresse gekeltert, der Most wird ohne Sedimentierung direkt ins Holzfass geleitet. Die Gärung erfolgt spontan mit traubeneigenen Hefen. Dieser große Aufwand führt zu einem unglaublich tiefgründigen Wein mit Entwicklungspotential, von dem andere nur träumen. Durch die traditionelle Pressart finden sich deutlich mehr Phenole im Wein, die sowohl Struktur als auch am Gaumen wirkende Festigkeit bewirken. Die Lage am Eingang zur Mittelmosel, wo der Fluss sich über Millionen von Jahren in das devonische Gestein des Rheinischen Schiefergebirges eingeschnitten hat, spielt hier auch eine besondere Rolle. Zum typischen Tonschiefer treten im Maximin Herrenberg vermehrt Rotliegendes oder umgangssprachlich Rotschiefer an die Oberfläche. Zusammen mit der steilen, südwestlich ausgerichteten Lage erbringt dies ein besonderes Terroir, welches sowohl reifefördernd ist als auch in geschmacklicher Hinsicht besondere Aromen im Riesling hervor kitzelt.
| Herkunftsland (aus:): | Deutschland |
|---|---|
| Gebiet: | Mosel |
| Rebsorte: | Riesling |
| Geschmack: | Weißwein - mittelkräftig und trocken |
| Laune: | Midlife Crisis Wine , Zum Entspannen und Genießen |
| Allergiehinweis / Allergene Stoffe: | enthält Sulfite |
| Trinkreife: | 3-10 Jahre nach Lese |
| Verschlussart: | Naturkorken |
| Erzeuger/Importeur oder verantw. Lebensmittelunternehmen: | Weingut Carl Loewen, Matthiasstraße 30, D-54340 Leiwen |
| Alkoholgehalt in vol.%: | 12,0 |
|---|---|
| Restsüße g/L (Zucker): | 9,7 |
| Säure g/L: | 7,2 |
| Brennwert Kj je 100g (je 100ml bei Flüssigkeiten): | 318 |
| Brennwert Kcal je 100g (je 100ml bei Flüssigkeiten): | 76 |
| Kohlenhydrate je 100g (Gramm je 100ml bei Flüssigkeiten): | 1,9 |
| - davon Zucker je 100g (Gramm je 100ml bei Flüssigkeiten): | 1,0 |
| Enthält geringfügige Mengen von: | Fett, gesättigten Fettsäuren, Eiweiß und Salz |
| Zutaten: | Trauben, Saccharose, Konservierungsstoff: Sulfite, unter Schutzatmosphäre abgefüllt |
Der Produzent: Carl Loewen
Weine von spielerischer Eleganz mit betörenden Aromen – das war schon immer die Stärke der Mosel. Heute führt Christopher Loewen das seit 1803 bestehende Familienweingut, das er von seinem Vater Karl Joseph Loewen übernommen hat, nach traditionellen Prinzipien im Weinberg und im Keller. Angebaut wird zum großen Teil auf „Cru“-Lagen mit langer Tradition – Laurentiuslay, Thörnicher Ritsch oder dem vor einigen Jahren neu erworbenen Maximin Herrenberg, der im Jahr 1896 mit wurzelechtem Riesling bestockt wurde und somit einer der ältesten Rieslingweinberge der Welt ist!
Mehr als 90 % der Lagen sind mit dem klassischen Riesling bestockt. Und die Weine? Alle Weine werden spontan vergoren, auch die Säure wird nicht korrigiert. Sie spiegeln ein wenig die Tradition der Mosel wieder, sind aber modern ausgerichtet mit stoffiger Fülle, wunderschöner Eleganz und bringen die betörende Aromenvielfalt des Rieslings voll zur Geltung. Fast immer mit ausgewogener, gerade noch spürbarer Restsüße, die von Kennern sehr geschätzt wird. Etwa 15 ha. Weinberge, darunter viele Top-Lagen, reichen nicht für die Nachfrage. Seit Falstaff das Weingut mit der „Kollektion des Jahres“ auszeichnete und die FAZ Carl Loewen zum Winzer des Jahres 2017 kürte, ist klar wohin die Reise geht - in die Top Liga der Deutschen Winzer.
Uns sind die Loewens extrem sympathisch - bodenständig, ja fast bescheiden in ihrem Auftreten und Verhalten, Realisten in der schillernden, lauten Weinszene. Unlängst erläutert Christopher seine - einleuchtende - Einstellung zur Biodynamie: „Das, was heute so modisch geworden ist, ist im Prinzip nichts anderes als die Arbeit unserer Großeltern vor über 70 Jahren im Weinberg - mit und nicht gegen die Natur, geleitet von der Natur und mit den Jahreszeiten im Verbund mit einem autarken Bauernhof.“